PAARTHERAPIE-FRIEDRICHSDORF.de
 
Berufsverbände
1. Verband Freier Psychotherapeuten und Psychologischer Berater e.V. 
2. DVP
3. Werkstatt-Nord 
4. Berufsverband der Psychotherapeuten (HPG*) e.V.



1. Verband Freier Psychotherapeuten und Psychologischer Berater e.V.

Der VFP e.V. ist eine berufsständische Vereinigung von freien Psychotherapeuten, Heilpraktikern (eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) und Psychologischen Beratern. Er ist überparteilich und keiner bestimmten psychologischen Lehrmeinung oderpsychotherapeutischen Verfahrensweise verpflichtet.

Der Verband wurde 1990 gegründet und arbeitet mit anderen Fach- und Berufsverbänden zusammen.
Derzeit sind etwa 2000 aktive Mitglieder eingeschrieben.

Die Mitglieder rekrutieren sich aus vielerlei Ausbildungsbereichen. So finden sich Diplompädagogen, Soziologen, Sozialpädagogen,
Theologen, Lehrer und Berufstätige aus allen möglichen Bereichen vor. Ein großer Teil der Mitglieder kommt über den "Zweiten Bildungsweg" und hat seine psychologische Ausbildung und Weiterbildung begleitend zu einem anderen ausgeübten Beruf absolviert.

Die Service - Leistungen des Verbandes:

  • Ein Service - Telefon
  • Arbeitskreise
  • Ein Internet-Verzeichnis von Praxen und Instituten unserer Mitglieder 
  • Fachfortbildungen 
  • Eine 4xjährlich erscheinende Fachzeitschrift, "das VFP-Forum" 
  • Ein Praxisleitfaden

Im Unterschied zum großen Bruder BDP (Berufsverband deutscher Psychologen), der vornehmlich die Interessen der Diplompsychologen vertritt, repräsentiert der VFP e.V. ein weitaus größeres Spektrum. Entsprechend der von ihm repräsentierten Vielfalt psychologischer Berufe setzt sich der VFP e.V. u.a. dafür ein, daß keine Monopolisierung psychologischer Beratung und Psychotherapie zugunsten bestimmter Gruppen stattfindet.

Ein besonderes Aufgabenfeld kommt dem Verband dadurch zu, daß nach neuester Rechtsprechung die Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie als Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz im Rahmen einer besonderen Überprüfung möglich ist.

Fachlich hat sich der VFP e.V. mit der Unterstützung der ressourcen- und lösungsorientierten Kurztherapie an die Spitze der praxisorientierten Entwicklung gestellt. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt nach dem Ansatz von Dr. Dietmar Friedmann, der sich verantwortlich für die Fachfort- und Weiterbildung dieser "Integrierten Kurzzeittherapie" zeigt.

Geschäftsstelle VFP
Lister Str. 9
D - 30163 Hannover

Tel.: 01803-210217
Fax.: 0511-3884940

Email: info@vfp.de


2. DVP

Psychotherapie ist eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin und ein selbständiger Beruf mit großer Methodenvielfalt.
Zur Sicherung der Qualität psychotherapeutischer Versorgung ist die Zusammenarbeit aller psychotherapeutisch Tätigen ebenso notwendig wie eine machtvolle Interessenvertretung.

Der DVP ist Mitglied im EAP – Europäischer Verband für Psychotherapie – und Nationale Anerkennungsorganisation (NAO) für die Vergabe des Eurozertifikats. Mitglieder können qualifizierte psychotherapeutisch tätige Einzelpersonen und psychotherapeutische Verbände und Ausbildungsinstitutionen werden.

Im Mitgliedsbeitrag enthalten ist die Gebühr zum Abonnement der Zeitschrift: Psychotherapie Forum (regulär 82 DM pro Jahr zuzüglich Versandkosten).
Diese auflagenstärkste berufs- und schulenübergreifende Fachzeitschrift informiert in ihrem Supplement über berufspolitische Aktivitäten in der Schweiz, Österreich und seit kurzem auch in Deutschland. Ab sofort werden alle DVP Mitglieder statt über einen Mitgliederrundbrief im Psychotherapieforum Supplement über alle Vereinsaktivitäten informiert.

Unsere Ziele:
1. Förderung und Sicherung der Qualität der psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung 
–durch Entwicklung und Durchsetzung von Qualitätskriterien
– Entwicklung und Verbreitung ethischer Standards durch Information der Öffentlichkeit über psychotherapeutische Erkenntnisse und Angebote
– durch die Förderung praxis- und versorgungsbezogener Forschung
– durch die Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer Gesundheitsberufe

2. Förderung der Zusammenarbeit aller Psychotherapeutinnen und Psychotherapeu-ten und Verbände durch organisatorischen Zusammenschluss

3. Die Vertretung der Berufsinteressen aller Psychotherapeutinnen und Psychothera-peuten in Deutschland

4. Die Zusammenarbeit mit anderen Psychotherapieverband (EAP)

Unsere Basis:
Die Straßburger Deklaration von 1990:
Die Psychotherapie ist eine eigenständige wissen-schaftliche Disziplin, deren Ausübung einen selbständigen und freien Beruf darstellt. Die psychotherapeutische Ausbildung erfolgt auf hohem, qualifiziertem und wissenschaftlichem
Niveau. Die Vielfalt der psychotherapeutischen Verfahren ist gewährleistet. 

Ständige Arbeitsgruppen:
1. ECP-Vergabe / Aufnahmekommission
2. Ethik
3. Redaktion Psychotherapie Forum
4. PR-Gruppe (Öffentlichkeitsarbeit)
Wer sein Know-how einbringen will, wende sich bitte an die Geschäftsstelle.

Geschäftsstelle:
DVP c/o VAS Verlag, Karl-Heinz Balon
Wielandstraße 10, 60318 Frankfurt am Main
Telefon (069) 77 9366, Fax (0 69) 7 073967

Vorstand:
Dr. Daniele Kammer -Psychologische Psychotherapeutin 
Prof. Dr. med. Cornelia Krause-Girth -Dipl. Psych. und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin – Psychoanalyse Gisela Steinecke - Diakonin und Dipl.-Sozialarbeiterin, Gestalt- und Körperpsychotherapeutin, Supervisorin DGSv -
Ravi Welch -Lehrpsychotherapeut/Lehrsupervisor (EAIP), Mainzer Institut für Psychotherapie und Erwachsenenbildung


3. Werkstatt-Nord 

Sie wurde 1994 durch den Gestalt- und Systemtherapeuten Jürgen Klatte und die Gestalt- und Kunsttherapeutin Ursel Hamm im Südwesten gegründet. Im selben Jahr folgte die WERKSTATT NORD unter der Leitung der Gestalttherapeutin Elisabeth Kühne.
Die Gründung der Werkstatt war die Konsequenz aus unserer jahrelangen Seminartätigkeit und der sich daraus ergebenden steigenden Nachfrage nach Weiterbildung. Dieser Weiterbildung wollten wir einen angemessenen formalen Rahmen geben.
Der Name WERKSTATT beschreibt unser Selbstverständnis und unser Interesse an einer fach- und schulenübergreifenden Forschung und Diskussion zur Entwicklung psycho- und sozialtherapeutischer problemlösender Verfahren.
Den Ansatz der Gestalttherapie aufgreifend, wollen wir besonders

  • neue systemisch-konstruktivistische Ansätze und
  • kreativitätsorientierte Ansätze

in die Theorie- und Methodenentwicklung einbeziehen und prozessorientiert weiterentwickeln.

Wir wollen ferner die psychotherapeutische Facette des gestalttherapeutischen Ansatzes erweitern zugunsten eines fach- und lebensweltüberprüfenden Modells, das Leben allgemein als Weg, als einen kreativen Prozess versteht. Auf diesem Wege können wir in Bewusstheit und Achtsamkeit die Möglichkeiten unserer Person wahrnehmen und im Dialog mit unsere Mit-und Umwelt verantwortlich, adäquat und kreativ gestalten.
Die schöpferische Potenz kann in der Therapie, in der sozialen Arbeit und in der Pädagogik wirksam werden und sich vor allem auch im Alltag, im sozialen Engagement, in ökologischer Bewusstheit und im humanen mitmenschlichen Umgang ausdrücken.

Unser Forschungsinteresse möchten wir realisieren als:

  • WERKSTATT zur Rückbesinnung auf die Wurzeln und das Wesen der Gestalttherapie vor allem unter dem Aspekt des kreativen Prozesses, des systemischen Kontextes und der Bewusstheit (awareness)
  • WERKSTATT zur Fortentwicklung der Gestalttherapie zu einem prozessorientierten tiefenhermeneutischen Forschungsverfahren
  • WERKSTATT und Forum zum disziplin- und schulenübergreifenden Dialog mit dem Ziel, die Gestalttherapie bzw. erlebnisaktivierende lösende Interventionsverfahren systemisch und kreativ in ihren klinischen, sozialen und pädagogischen Kontexten fortzuentwickeln.

Im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung wollen wir unsere Erfahrungen mit dem gestalttherapeutischen Ansatz an Fachkräfte im klinischen, sozialen und pädagogischen Bereich weitergeben als

  • WERKSTATT zur achtsamen und schöpferischen Entfaltung persönlicher, sozialer und professioneller Kompetenzen aller im System Beteiligten.
  • WERKSTATT zur berufsbegleitenden Weiterbildung in Gestalttherapie, Systemarbeit und Kreativitätsförderung in den - klinisch-therapeutischen - sozialen - pädagogischen Arbeitsfeldern.
  • WERKSTATT zur prozessorientierten Entwicklung sowie zur supervisorischen und wissenschaftlichen Begleitung professioneller Tätigkeit: Coaching, Projekt- und Organisationsentwicklung.

Weiterbildung in Gestalttherapie, Systemarbeit und Kreativitätsförderung
Das Verfahren basiert auf der Gestalttherapie und wurde unter systemischen und kreativen Gesichtspunkten von den Mitarbeitern der Werkstatt fortentwickelt.
Es wird ein breites erlebens-, bewusstseins-, kreativitäts- und ausdrucksaktivierendes Methodenrepertoire vermittelt zur - Entwicklung von Potentialen bei Klienten, Familien, Gruppen und Teams - Behandlung von Störungen wie z.B.: Verhaltensauffälligkeit, Lebensprobleme, Partnerschaftskonflikte, Erziehungsprobleme, Ängste, Sucht, Krankheit

Die dreijährige Weiterbildung soll die persönliche, soziale und therapeutische Kompetenz entwickeln.
Sie umfasst: Selbsterfahrung (180 Std.) Theorie und Methoden (360 Std.) Supervision (60 Std.)Kollegiale Zusammenarbeit (90 Std.) Lehranalyse (100 Std.)

Sie wird in 11 Wochenendseminaren und 2 Theorietagen pro Jahr durchgeführt. Sie schließt mit der Graduierung bzw. dem Zertifikat als Gestalttherapeut/in ab.
In einem anschließenden 1-2 jährigem Postgraduiertenprogramm kann Begleitung und Supervision der Berufspraxis in Anspruch genommen werden.

Dozenten: Elisabeth Kühne, Dr. Michael Mehrgarth, Dr. Regine Armbruster, Bert Reissner 

Kontakt:
Werkstatt Nord, Malteser-Hospiz-Zentrum Halenreihe 5,
22359 Hamburg-Volksdorf 
Tel.: 040/6 95 42 32,
Fax: 040/69 64 51 17,
E-Mail: info@werkstatt-nord.de 
Internet: www.werkstatt-nord.de



 


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